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ISO/TR 18130 Torsionsprüfung zwischen Implantat und Abutment*

Mit dieser Methode bestimmen wir das Ausmaß der Schraubenlockerung an der Verbindungsstelle zwischen Implantatkörper und Abutment mittels zyklischer Torsionsbelastung. Dazu werden die Losdrehmomente der Abutmentschraube vor und nach der zyklischen Belastung gemessen.

23. März 2026|

ISO 14801 Ermüdungsprüfung enossale Implantate*

ISO 14801 Ermüdungsprüfung enossale Implantate* Die DIN EN ISO 14801 beschreibt ein Prüfverfahren für die Ermüdung (Versagen) von einpfostigen enossalen dentalen Implantaten mit unterschiedlicher Größe und Konstruktion. Die Prüfung sollte sich soweit wie möglich an der klinischen Verwendung des Implantats orientieren, d.h. Probekörper, die repräsentativ für das fertige Produkt sind, werden getestet und nach Angaben des Herstellers sterilisiert, soweit erforderlich. Zur Prüfung wird der Probekörper in Abhängigkeit vom Design (abgewinkelte oder nicht abgewinkelte Abutments) starr in der Prüfmaschine eingespannt und uniaxial eine Last für eine definierte Zyklusdauer aufgegeben. Zur Herstellung einer Worst-Case-Betrachtung ist das Implantat dabei um 30° verkippt.

Darüber hinaus werden der kritische Versagenspunkt und –ort festgestellt, welche eine verbleibende Verformung, ein  Lösen des Implantataufbaus oder den Bruch einer Komponente charakterisieren. Enthalten die Implantate korrosionsanfällige Komponenten oder Polymere, so ist die Prüfung in physiologischer Kochsalzlösung bei 37° C durchzuführen. Für alle anderen Implantatzusammensetzungen erfolgt die Prüfung an der Luft bei Raumtemperatur. Alle Ergebnisse werden in einem Prüfbericht der Norm entsprechend dokumentiert.

23. März 2026|

ISO/TS 13498 Torsionsprüfung enossale Implantate*

ISO/TS 13498 Torsionsprüfung enossale Implantate*Im Torsionstest nach ISO/TS 13498 werden die Torsionsfestigkeit sowie das maximale Drehmoment eines Implantats bzw. gelenkiger Verbindungsteile dentaler enossaler Implantatsysteme geprüft. Dieser Test ist besonders geeignet für die Evaluierung neuartiger Gelenktypen und Verbindungsstücke, sowie neuer Materialien. Die Prüfung wird bei Raumtemperatur an der Luft durchgeführt und sollte sich soweit wie möglich an der klinischen Verwendung des Implantats orientieren, d.h. Probekörper, die repräsentativ für das fertige Produkt sind, werden getestet und nach Angaben des Herstellers sterilisiert, soweit erforderlich.

Das maximale Drehmoment wird an mindestens sechs identischen Probekörpern bestimmt, indem die Probe in die Prüfmaschine eingespannt und ein Drehmoment von ein bis zehn Grad pro Minute aufgegeben wird. Die Torsionsfestigkeit wird in einem Rotationswinkel von 2° bestimmt. Während des Tests wird eine Kurve aufgezeichnet, die das Drehmoment in Abhängigkeit vom Rotationswinkel angibt, anhand derer das maximale Drehmoment sowie die Torsionsfestigkeit grafisch bestimmt werden kann. Gebrochene oder verformte Teile des Implantats werden anschließend unter dem Mikroskop bei geringer Vergrößerung beurteilt und in einem Prüfbericht dokumentiert.

23. März 2026|

ASTM F 1978 Abriebbeständigkeit von Beschichtungen*

ASTM F 1978 Abriebbeständigkeit von Beschichtungen* Wir bieten die Messung der Abriebfestigkeit von metallischen thermischen Spritzbeschichtungen mit dem Taber Abraser nach ASTM F 1978-18 an. Die zu prüfende Schicht wird unter kontrollierten Druck- und Abriebbedingungen auf Rotationsscheiben belastet. Der auf einer Drehscheibe montierte Prüfling dreht sich gegen die gleitende Drehung zweier Schleifscheiben um eine vertikale Achse. Ein Schleifrad reibt die Probe nach außen in Richtung der Peripherie und das andere nach innen in Richtung der Mitte.

Die resultierenden Abriebspuren bilden ein Muster aus gekreuzten Bögen auf einer Fläche von ungefähr 30 cm². Die Proben werden nach einer festgelegten Anzahl (2, 5, 10 oder 100) von kumulierten Rotationszyklen im Ultraschallbad gereinigt. Die Proben werden nach jeder Reinigung getrocknet und gewogen. Der Masseverlust ist das Maß für den abrasiven Verschleiß der Probe. INNOPROOF ist für die Durchführung dieser Prüfung akkreditiert.

23. März 2026|

ISO 13179-1 und ASTM F1160 Beschichtungen*

ASTM F 1044 Scherfestigkeit* Zur Prüfung der Scherfestigkeit von Beschichtungen werden in der ISO 13179-1:2014 dynamische Prüfungen vorgegeben, welche die entsprechende Methode aus ASTM F1160-14 zitiert. Die Beschichtung erfolgt dabei auf der Stirnfläche von zwei Zylindern, welche vor der Prüfung miteinander verklebt werden.

Die gegenüberliegenden, miteinander verklebten Schichten werden mit ihrer Kontaktfläche in der Wirkungsachse der Prüfmaschine vertikal ausgerichtet, um eine reine Scherbeanspruchung ohne Biegung zu gewährleisten. Die Probenhalter sind zur Entkopplung von Zwangskräften an Doppelkardangelenken befestigt.

Die ISO-Norm fordert 10 Mio Lastzyklen für einen erfolgreichen Test.

23. März 2026|

ASTM F 1147 Zugfestigkeit*

ASTM F 1147 Zugfestigkeit* Zur Prüfung der Zugfestigkeit bzw. Haftfestigkeit von Beschichtungen wird in der ASTM F 1147 ein statischer Testaufbau vorgegeben. Die Beschichtung erfolgt dabei auf der Stirnfläche eines Zylinders, welcher vor der Prüfung mit einem zweiten Zylinder nach einem vorgegebenen Protokoll verklebt wird.

Die gegenüberliegenden, miteinander verklebten Schichten werden mit ihrer Kontaktfläche in der Wirkungsachse der Prüfmaschine axial ausgerichtet, um eine reine Zugbeanspruchung zu gewährleisten. Die Proben sind zur Entkopplung von Zwangskräften an Doppelkardangelenken aufgehängt.

23. März 2026|

ASTM F 1044 Scherfestigkeit*

ASTM F 1044 Scherfestigkeit* Die statische Prüfung der Scherfestigkeit von Beschichtungen ist in ASTM F 1044 beschrieben. Die Fügung der Proben und die Ausrichtung der Proben in der Prüfmaschine entspricht dabei den dynamischen Prüfungen.

Die gegenüberliegenden, miteinander verklebten Schichten werden mit ihrer Kontaktfläche in der Wirkungsachse der Prüfmaschine vertikal ausgerichtet, um eine reine Scherbeanspruchung ohne Biegung zu gewährleisten. Die Probenhalter sind zur Entkopplung von Zwangskräften an Doppelkardangelenken befestigt.

23. März 2026|

IP-05-05 Ermüdung Gleitnägel

Für die Ermüdungsprüfung eines zusammengesetzten Gleitnagels hat die INNOPROOF GmbH das Hausverfahren IP-05-05 eingerichtet. Wir orientieren uns bei der räumlichen Ausrichtung des Gleitnagels an dem Prüfstandard für Hüftendoprothesen ISO 7206-4. Die Belastungen für die Ermüdungsprüfung werden mit dem Kunden abgesprochen. Gewöhnlich werden Lastspielzahlen von 100.000 bis 1.000.000 Zyklen durchlaufen.
Bei Fragen zu physiologischen Lasten und Anwendungsdauern bis zur vollständigen Knochenbruchheilung beraten wir Sie gerne.

23. März 2026|

ASTM F1264 Intramedulläre Nägel*

ASTM F1264 Intramedulläre Nägel* Wir bieten Ihnen eine Charakterisierung des Designs und der mechanischen Funktion von intramedullären Nägeln entsprechend den Prüfnormen ASTM F1264 an.

  • Statische Vier-Punkt-Biegeprüfung
    Ein intramedullärer Nagel wird in die Prüfvorrichtung eingespannt und belastet, bis ein deutlicher Kraftabfall auftritt (Bruch oder Fließen des Materials). Während des Tests wird eine Kraft-Weg-Kurve aufgezeichnet, welche hinsichtlich der Biegesteifigkeit und -festigkeit ausgewertet wird.
  • Dynamische Vier-Punkt-Biegeprüfung
    Ein intramedullärer Nagel wird in die Prüfvorrichtung eingespannt und über eine definierte Zyklenzahl belastet. Die Belastung sollte dabei 75, 50 oder 25 % der Biegefestigkeit entsprechen und mit einer Frequenz von 1-10 Hz aufgebracht werden. Anschließend werden zum einen ein M-N-Diagramm (maximales Biegemoment versus Zyklenzahl) erstellt und zum anderen die Ermüdungsfestigkeit bestimmt.
  • Statischer Torsionstest
    Ein intramedullärer Nagel wird in die Prüfmaschine eingespannt und eine konstante axiale Kraft (5 – 10 N) aufgebracht. Anschließend wird mit einer konstanten Rate von 5°/min eine Torsion von 5° erzeugt. Es wird eine Drehmoment-Drehwinkel-Kurve aufgezeichnet. Die lineare Steigung der Kurve entspricht dann der Torsionssteifigkeit.
  • Dynamische Vier- oder Drei-Punkt-Biegeprüfung von Verriegelungsschrauben
    Die dynamische Biegeprüfung der Verriegelungsschraube wird entsprechend der Prüfung der intramedullären Nägel durchgeführt.

Zusätzlich zur mechanischen Charakterisierung der intramedullären Nägel beraten wir Sie gerne hinsichtlich der korrekten Kennzeichnung, Verpackung und dem Inhalt der beizufügenden Herstellerinformationen.

23. März 2026|

ASTM F564 Knochenklammern (Staples)*

Wir bieten Ihnen verschiedene Testmethoden zur mechanischen Charakterisierung von Knochenklammern (Staples) entsprechend der Prüfnorm ASTM F564 an. Aus dem folgenden Angebot wählen wir mit Ihnen die geeigneten Testverfahren für Ihre Knochenklammern aus:

  • Statische Biegeprüfung
    Eine Knochenklammer wird in die Prüfvorrichtung eingespannt und in einer Vier-Punkt-Biegeprüfung mit einer konstanten Geschwindigkeit von 25,4 mm/min belastet. Eine Kraft-Weg-Kurve wird aufgezeichnet und die Biegesteifigkeit sowie -festigkeit ermittelt.
  • Dynamische Biegeprüfung
    Es werden zwei unterschiedliche dynamische Biegeprüfungen angeboten, eine Vier-Punkt-Biegeprüfung und eine Kombination aus Zug- bzw. Druck- und Biegebelastung. In beiden Prüfungen werden die Knochenklammern fest in die Prüfvorrichtung eingespannt und zyklisch belastet (50 % oder 75 % der statischen Biegefestigkeit). Die Prüfung ist beendet, wenn die Knochenklammern brechen oder eine definierte Zyklenzahl erreicht wurde. Der Test wird in Flüssigkeit bei 37 °C durchgeführt.
  • Auszugversuch (Staple/ Knochen)
    Eine Knochenklammer wird in einen Knochen (oder ein analoges Testmaterial) gefügt und anschließend mit einer konstanten Geschwindigkeit gelöst. Dabei wird eine Kraft-Weg-Kurve aufgezeichnet, in welcher ein deutlicher Kraftabfall die Lösekraft anzeigt. Dieser Test kann auf Nachfrage auch in Flüssigkeit durchgeführt werden, um die physiologischen Bedingungen besser abzubilden.
  • Haltekraft im Weichgewebe
    Mit einer Knochenklammer (auch mehrere möglich) wird eine Verbindung zwischen Weichgewebe und Knochen (physiologische oder analoge Materialien) hergestellt. Anschließend wird mit einer konstanten Geschwindigkeit, senkrecht zur Knochenklammer, eine Zugbelastung auf das Weichgewebe aufgebracht und eine Kraft-Weg-Kurve aufgezeichnet. Die Prüfung ist beendet, wenn die Knochenklammer gelöst ist oder eines der Materialien versagt. Dieser Test kann auf Nachfrage auch in Flüssigkeit durchgeführt werden, um die physiologischen Bedingungen besser abzubilden.
23. März 2026|
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