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ISO 7206-4 und -6 Dauerschwingprüfung*

ISO 7206-4 und -6 DauerschwingprüfungDie Prüfungen nach ISO 7206-4 und -6 beziehen sich auf den Schaft- bzw. Halsbereich der Femurkomponente von Hüftendoprothesen. Unter gegebenen Schwinglasten und Zyklenzahlen wird die Zeitfestigkeit des Hüftstiels geprüft. Die Einspannung sowie die aufgetragenen Lasten unterscheiden sich dabei je nach Design bzw. Länge des Hüftstiels, klassifiziert nach Kurzschaft, Standardstiel und Revisionsstiel.

Besondere Anforderungen ergeben sich zudem daraus, ob es sich um ein anatomisches Design oder ein gerades Design handelt. Sofern das Produkt im Schaft-oder Halsbereich über konische Verbindungen verfügt, werden die Prüfungen im Wasserbad in Kochsalzlösung bei 37°C durchgeführt.

Neben den vorgeschriebenen Standardbedingungen bieten wir in Absprache mit unseren Kunden höhere Lasten sowie höhere Zyklenzahlen und Laststeigerungen an.

23. März 2026|

ISO 11953 Drehmomentschlüssel *

Die DIN EN ISO 11953 beschreibt eine Prüfung, die die Drehmomentschlüssel zum Setzen von Dentalimplantaten betrifft. Ziel ist es, die Wiederholgenauigkeit der Drehmomentanzeige bzw. des Auslösens des Drehmomentschlüssels zu prüfen. Das Arbeitsprinzip des Drehmomentschlüssels kann dabei auf verschiedenen Mechanismen beruhen, z.B. ein Biegedorn mit Skalenanzeige oder eine Ratsche, die durch ein Klicken das Erreichen des gewollten Drehmoments signalisiert.

Für den Arzt stellt sich in der Praxis die Frage, wie präzise die Drehmomente nach einer gewissen Anzahl von Anwendungen noch eingehalten werden. Mit unserem Drehmomentenprüfstand und zwischengeschalteten Dauertests und Wiederaufbereitungsanlagen simulieren wir die Anwendungen im Zeitraffer.

23. März 2026|

ISO 3630-1 Wurzelkanalinstrumente*

Wir prüfen die mechanischen Anforderungen an Wurzelkanalinstrumente nach DIN EN ISO 3630-1:2008 und sind akkreditiert nach den Prüfungen auf Torsionsfestigkeit und Verdrehwinkel (Abschnitt 7.4) sowie Biegewiderstand (Abschnitt 7.5).

23. März 2026|

ASTM F2077 Fusionsimplantate*

ASTM F2077 Fusionsimplantate* Wir bieten Ihnen verschiedene Testmethoden zur mechanischen Charakterisierung von Fusionsimplantaten der Wirbelsäule entsprechend der Prüfnorm ASTM F2077 an. Aus dem folgenden Angebot wählen wir mit Ihnen die geeigneten Testverfahren für Ihre individuellen Fusionsimplantate aus:

Statische Prüfmethoden

  1. Kompressionstest:
    Das Fusionsimplantat wird zwischen zwei Blöcke aus Stahl platziert und in die Prüfvorrichtung eingespannt. Die Oberfläche der Blöcke ist dabei an das Implantat angepasst. Das Konstrukt wird mit einer konstanten Verschiebung (max. 25 mm/min) belastet und die Kraft-Weg-Kurve wird aufgezeichnet und hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften (u.a. Steifigkeit und Festigkeit) unter Druck ausgewertet.
  2. Schertest:
    Dieser Test wird entsprechend dem Kompressionstest durchgeführt, mit dem Unterschied, dass der untere Block eine um 27° oder 45° geneigte Grundfläche hat. Dadurch wirkt zum einen eine Drucklast und zum anderen eine Scherlast auf das Implantat.
  3. Axiale Torsion:
    Das Fusionsimplantat wird, wie bei dem Kompressions- bzw. Schertest, zwischen zwei Blöcken eingespannt. In Abhängigkeit des späteren Implantationsorts der Wirbelsäule wird das Implantat mit einer axiale Vorlast von 100 N (zervikal), 300 N (thorakal) oder 500 N (lumbal) belastet. Bei gleichbleibender axialer Last wird eine Verdrehung mit konstanter Geschwindigkeit (60°/min) aufgebracht und eine Drehmoment-Drehwinkel-Kurve aufgezeichnet. Diese wird hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften (u.a. Steifigkeit und Festigkeit) unter Torsion ausgewertet.

Dynamische Prüfmethoden

Im Anschluss an die statischen Untersuchungen, werden die Prüfungen mit neuen Probekörpern dynamisch über 5 Millionen Zyklen durchgeführt, wobei die Test-Blöcke aus Polyacetal gefertigt sind. Dabei soll ein konstantes Verhältnis der maximalen zur minimalen Belastung von R = 10 für die dynamischen Kompressions- und Schertests und R = 1 für die dynamischen Torsionstests gewährleistet sein. Die maximale Last soll dabei 25, 50 oder 75% der jeweiligen maximalen Belastung betragen. Am Ende sollte eine Differenz zwischen zwei Lasten, bei welcher das Implantat dynamisch versagt oder überlebt, weniger als 10% betragen. Der Test ist beendet, wenn die 5 Millionen Lastzyklen erreicht sind oder ein mechanisches Versagen der Implantate auftritt. Die Prüfungen sollten unter Laborbedingungen (Luft und Raumtemperatur) durchgeführt werden, können jedoch bei Bedarf auch in Ringerlösung bei 37 °C wiederholt werden, um die physiologischen Umgebungsbedingungen zu simulieren und mögliche korrosive Effekte abzubilden.

23. März 2026|

ASTM F1717 Korpektomie Modell*

ASTM F1717 Korpektomie Modell* Wir bieten Ihnen verschiedene Testmethoden zur mechanischen Charakterisierung von Wirbelsäulenimplantaten in einem Vertebrektomie Modell entsprechend der Prüfnorm ASTM F1717 an. In einem Vertebrektomie Modell soll die Überbrückung eines Wirbelkörpers ohne anterioren Support simuliert werden. Die Wirbelsäulenimplantate werden dabei fest mit zwei Blöcken aus UHMWPE mit klar definierten Materialeigenschaften verbunden, wobei eine definierte Lücke zwischen den Blöcken das Fehlen eines Wirbelkörpers simuliert. Die Test-Blöcke sind dabei in ihrer Form und den Eigenschaften an unterschiedliche Positionen der Wirbelsäule angepasst (z.B. lumbal oder zervikal). Aus dem folgenden Angebot wählen wir mit Ihnen die geeigneten Testverfahren für Ihre individuellen Wirbelsäulenimplantate aus:

Statische Prüfmethoden

  1. Biegeprüfung unter Kompression:
    Das Konstrukt aus Test-Blöcken und Wirbelsäulenimplantat wird in die Prüfvorrichtung eingespannt und eine Drucklast (max. 25 mm/min) aufgebracht. Die Kraft-Weg-Kurve wird aufgezeichnet und hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften (u.a. Steifigkeit und Festigkeit) unter Druck ausgewertet.
  2. Biegeprüfung unter Zug:
    Das Konstrukt aus Test-Blöcken und Wirbelsäulenimplantat wird in die Prüfvorrichtung eingespannt und eine Zuglast (max. 25 mm/min) aufgebracht. Die Kraft-Weg-Kurve wird aufgezeichnet und hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften (u.a. Steifigkeit und Festigkeit) unter Zug ausgewertet.
  3. Axiale Torsion:
    Das Konstrukt aus Test-Blöcken und Wirbelsäulenimplantat wird in die Prüfvorrichtung eingespannt und eine konstante Torsion (max. 60°/min) aufgebracht. Die axiale Last sollte dabei nahezu Null sein. Die Drehmoment-Drehwinkel-Kurve wird aufgezeichnet und hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften (u.a. Steifigkeit und Festigkeit) unter Torsion ausgewertet.

Dynamische Prüfmethoden

Im Anschluss an die statischen Untersuchungen werden die Prüfungen mit neuen Probekörpern dynamisch über 5 Millionen Zyklen durchgeführt. Dabei soll ein konstantes Verhältnis der maximalen zur minimalen Last von R = 10 gewährleistet sein. Die maximale Last wird zunächst frei gewählt. Wenn die Implantate 5 Millionen Zyklen überleben, wird die Kraft erneut variiert. Am Ende sollte eine Differenz zwischen zwei Lasten, bei welcher das Implantat dynamisch versagt oder überlebt, weniger als 10% betragen. Die Prüfungen sollten unter Laborbedingungen (Luft und Raumtemperatur) durchgeführt werden, können jedoch bei Bedarf auch in Ringerlösung bei 37 °C wiederholt werden, um die physiologischen Umgebungsbedingungen zu simulieren und mögliche korrosive Effekte abzubilden.

Die INNOPROOF GmbH ist für die dynamischen Prüfungen akkreditiert.

23. März 2026|

Zahnerhaltung ISO 3630* und ISO 6876*

Zusätzlich zu den Prüfungen von Dentalimplantaten bieten wir Prüfmethoden im Bereich der Zahnerhaltung an. Diese beziehen sich auf endodontische Instrumente und Wurzelkanalversiegelungswerkstoffe.

Wir prüfen die mechanischen Anforderungen an Wurzelkanalinstrumente nach DIN EN ISO 3630-1 und sind akkreditiert nach den Prüfungen auf Torsionsfestigkeit und Verdrehwinkel (Abschnitt 7.4) sowie Biegewiderstand (Abschnitt 7.5). Der zweite Teil dieser Norm DIN EN ISO 3630-2 betrifft Erweiterer, welche in einem Umlaufbiegeversuch auf Ermüdungsfestigkeit geprüft werden.

Für die Zahnerhaltung prüfen wir zudem Wurzelkanalversiegelungswerkstoffe nach DIN EN ISO 6876. Hier sind wir akkreditiert für die Verfahren Fließfähigkeit, Verarbeitungszeit, Abbindezeit, Filmdicke, Fremdkörper und Löslichkeit.

23. März 2026|

ISO 11953 Drehmomentschlüssel*

Die DIN EN ISO 11953 beschreibt eine Prüfung, die die Drehmomentschlüssel zum Setzen von Dentalimplantaten betrifft. Ziel ist es, die Wiederholgenauigkeit der Drehmomentanzeige bzw. des Auslösens des Drehmomentschlüssels zu prüfen. Das Arbeitsprinzip des Drehmomentschlüssels kann dabei auf verschiedenen Mechanismen beruhen, z.B. ein Biegedorn mit Skalenanzeige oder eine Ratsche, die durch ein Klicken das Erreichen des gewollten Drehmoments signalisiert.

Für den Arzt stellt sich in der Praxis die Frage, wie präzise die Drehmomente nach einer gewissen Anzahl von Anwendungen noch eingehalten werden. Mit unserem Drehmomentenprüfstand und zwischengeschalteten Dauertests und Wiederaufbereitungsanlagen simulieren wir die Anwendungen im Zeitraffer.

23. März 2026|

IP-06-02 Ermüdung Brückenkonstrukte

Für die Ermüdungsprüfung von Brückenkonstrukten hat die INNOPROOF GmbH ein Hausverfahren eingerichtet, da diese derzeit nicht durch internationale Standards beschrieben ist. Das Hausverfahren wurde vom Hersteller Nobel Biocare, Schweiz, entwickelt. Die Brücke wird dabei an zwei Dentalimplantaten befestigt, welche ihrerseits in einem Metallblock eingegossen sind.

Wir bieten das Prüfverfahren ähnlich den ISO-14801-Prüfungen in Medium bei 37° C an.

23. März 2026|

ISO 22683 Rotationspassungsprüfung zwischen Implantat und Abutment*

Die Norm ISO 22683 legt Prüfverfahren zur Bestimmung der Rotationspassung (Rotationsfreiwinkel) zwischen dem Implantatkörper (Implantat) und dem Implantatabutment fest, um sicherzustellen, dass Fertigungstoleranzen und klinische Anforderungen erfüllt werden und ein vorzeitiges Lösen der Verbindung verhindert wird, insbesondere wenn Komponenten verschiedener Hersteller kombiniert werden.

23. März 2026|
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