Verfahren für die mechanische Prüfung von Implantat-Beschichtungen
Die statische Prüfung der Scherfestigkeit von Beschichtungen ist in ASTM F 1044 beschrieben. Die Fügung der Proben und die Ausrichtung der Proben in der Prüfmaschine entspricht dabei den dynamischen Prüfungen.
Die gegenüberliegenden, miteinander verklebten Schichten werden mit ihrer Kontaktfläche in der Wirkungsachse der Prüfmaschine vertikal ausgerichtet, um eine reine Scherbeanspruchung ohne Biegung zu gewährleisten. Die Probenhalter sind zur Entkopplung von Zwangskräften an Doppelkardangelenken befestigt.
Zur Prüfung der Zugfestigkeit bzw. Haftfestigkeit von Beschichtungen wird in der ASTM F 1147 ein statischer Testaufbau vorgegeben. Die Beschichtung erfolgt dabei auf der Stirnfläche eines Zylinders, welcher vor der Prüfung mit einem zweiten Zylinder nach einem vorgegebenen Protokoll verklebt wird.
Die gegenüberliegenden, miteinander verklebten Schichten werden mit ihrer Kontaktfläche in der Wirkungsachse der Prüfmaschine axial ausgerichtet, um eine reine Zugbeanspruchung zu gewährleisten. Die Proben sind zur Entkopplung von Zwangskräften an Doppelkardangelenken aufgehängt.
Zur Prüfung der Scherfestigkeit von Beschichtungen werden in der ISO 13179-1:2014 dynamische Prüfungen vorgegeben, welche die entsprechende Methode aus ASTM F1160-14 zitiert. Die Beschichtung erfolgt dabei auf der Stirnfläche von zwei Zylindern, welche vor der Prüfung miteinander verklebt werden.
Die gegenüberliegenden, miteinander verklebten Schichten werden mit ihrer Kontaktfläche in der Wirkungsachse der Prüfmaschine vertikal ausgerichtet, um eine reine Scherbeanspruchung ohne Biegung zu gewährleisten. Die Probenhalter sind zur Entkopplung von Zwangskräften an Doppelkardangelenken befestigt.
Die ISO-Norm fordert 10 Mio Lastzyklen für einen erfolgreichen Test.
Wir bieten die Messung der Abriebfestigkeit von metallischen thermischen Spritzbeschichtungen mit dem Taber Abraser nach ASTM F 1978-18 an. Die zu prüfende Schicht wird unter kontrollierten Druck- und Abriebbedingungen auf Rotationsscheiben belastet. Der auf einer Drehscheibe montierte Prüfling dreht sich gegen die gleitende Drehung zweier Schleifscheiben um eine vertikale Achse. Ein Schleifrad reibt die Probe nach außen in Richtung der Peripherie und das andere nach innen in Richtung der Mitte.
Die resultierenden Abriebspuren bilden ein Muster aus gekreuzten Bögen auf einer Fläche von ungefähr 30 cm². Die Proben werden nach einer festgelegten Anzahl (2, 5, 10 oder 100) von kumulierten Rotationszyklen im Ultraschallbad gereinigt. Die Proben werden nach jeder Reinigung getrocknet und gewogen. Der Masseverlust ist das Maß für den abrasiven Verschleiß der Probe. INNOPROOF ist für die Durchführung dieser Prüfung akkreditiert.



